Freude schenken im KALZ

Jot hätz & das kölner ARbeitslosen zentrum

bewerbungstraining im kalz

 

2008

Jot hätz bedeutet nicht nur, Geld zu spenden, sondern auch mit tatkräftiger Hilfe vor Ort Freude zu schenken, wie folgendes Beispiel belegt:

Wie kann man Langzeitarbeitslose unterstützen, wieder eine passende Beschäftigung zu finden? Der erste Schritt dazu ist die richtige Bewerbung.

So hat Vorstand Christof Wirtz, dem Profi aus der Praxis als Personaler, sich kurzerhand bereit erklärt, mit zwei Bewerbungstrainings zu unterstützen:

„Was wird mich erwarten?“, dachte ich mir, als ich meinen Vortrag für die erste Gruppe vorbereitet habe. So ziemlich alles, was ich mir unter dem Begriff ‚Langzeitarbeitsloser‘ vorstellen kann, ging mir durch den Kopf. Umso überraschter war ich, als ich vor der Gruppe stand und nach dem Warm-up in der Begrüßungsrunde feststellte, dass keiner meiner Vorbehalte zutraf. In vier Stunden wurde erläutert und erarbeitet, was in einer Bewerbung wichtig ist, welche Stolpersteine auf den Bewerber zukommen können und was der Bewerbungsempfänger erwartet. Die Teilnehmer hatten zahlreiche Fragen und gaben mir im Feedback am Ende des Seminars das Gefühl, dass sie die nächsten Bewerbungen entspannter und engagierter angehen werden. Zudem wissen sie Personalentscheidungen zukünftig besser einzuordnen – und können so ihre Bewerbungsstrategie passgenauer wählen.

Lobby-Lore Restaurant

 

2004

Was darf ich Ihnen bringen?“ Etwas erstaunt blicken die Gäste des Lobby-Restaurants in Köln schon, denn diese Kellnerin haben sie hier an ihrem Stamm-Mittagstisch noch nie gesehen. Und ihre Zurückhaltung ist deutlich zu spüren. „Noch einen Teller Suppe anstelle Gulasch.“ Und die Bedienung liefert prompt das abweichend bestellte Menü. Es ist eine Mitarbeiterin des Arbeitskreises Soziales, die an diesem Tag im Lobby-Restaurant des Kölner Arbeitslosenzentrums eine Aktion für einen guten Zweck durchführen.

Auch beim späteren Kassieren verläuft alles einwandfrei. Dank der ausführlichen Einweisung der Stamm-Belegschaft wissen die Junioren, dass der Preis für das Menü für die Obdachlosen und Bedürftigen unter dem Preis für die „Normalos“ liegt.

 

„Wir wollen nicht einfach nur herkommen und Geld spenden, sondern wir wollen verstehen in welcher Lage sich die Menschen hier befinden und insbesondere geht es uns darum, durch den direkten Kontakt Barrikaden abzubauen und einen Dialog zu fördern oder möglich zu machen.

Wir sind der Auffassung, dass man immer voneinander lernen kann, wenn man sich die Mühe macht, den Anderen und sein Anders-sein zu verstehen. Deswegen haben wir für die heutige Öffnungszeit die Bedienung der Gäste übernommen.

Jot Hätz hat hier aufgrund des Vorschlags des Arbeitskreis Soziales 4.000 € gespendet. Damit können die Kosten des Lobby-Restaurants für einen Monat gedeckt werden. „Find’ ich gut, dass die nicht nur Geld sammeln, sondern sich persönlich einbringen. Vielleicht fördert die Aktion das gegenseitige Verständnis, denn viele vergessen oft, dass hinter Obdachlosen zum größten Teil liebevolle Menschen mit wechselhaften Geschichten stecken.“ Sagt Bernd Hicker, der Chef des Lobby-Restaurants.

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