Tour der Herzen

bewegende momente auf dem fahrrad

Mit dem Fahrrad unterwegs und ambitionierten Zielen wurde 2003 „Die Tour der Herzen“ durch den Wirtschaftsjunior Thorsten Alhäuser gestartet:
Er sammelte in seinem Umfeld Geld und fuhr allein von Hachenburg knapp 120 km zur Kinderstation für herzkranke Kinder der Uniklinik Köln. In jedem Jahr vergrößerte sich die Teilnehmerzahl, und so konnten bereits 2006 ca. 4.000 Euro dem Verein Elterninitiative herzkranker Kinder e. V. übergeben werden, 2008 waren es über 22.000 €.

„Als ich über das Internet davon erfuhr, stand für mich der Entschluss fest, dass ich auch etwas dazu beitragen muss und zwar im Andenken an meine geliebte Enkeltochter Sissy, die bedingt durch einen 4-fachen Herzfehler im Alter von 4 Jahren von uns ging“, schilderte Edmund Hechler sein persönliches Engagement und motivierte erstmals mit der „Tour der Herzen Erft“ am 15. Juni 2008 über 100 Fahrer und Fahrerinnen über eine Strecke von

130 km von Erftstadt bis Köln:

 

Erftstadt-Friesheim – 7:45 Uhr, Kilometerstand 0:
Sonnenschein, Männer in glänzenden Trikots und rasierten Beinen. Nach zwei Kaffee und einer Proberunde auf dem Rennrad bin ich mit ca. 100 anderen Fahrern am Start. 120 km liegen vor uns. Henning neben mir auf dem Falt-Rad macht mir Mut!

Euskirchen – Kilometerstand 14:

Keine roten Ampeln – die Motorradpolizei leistet ganze Arbeit und hält uns die Straße frei. Ein Gefühl, das wohl nur Jan Ulrich und der Papst kennen …

zwischen Euskirchen und Lechenich – Kilometerstand 26:

Die voran fahrende Feuerwehr hat sich vertan und biegt falsch ab. Ein Zuruf vom Organisator auf dem blauen Rennrad mit der Startnummer 1 verhindert das Schlimmste. Kleine Drehung und wir sind wieder auf Kurs – Massenstürzen kennt man ja sonst nur von der Tour de France …

 

Lechenich – Kilometerstand 34:

Der zweite Stopp ist erreicht. Neben den ganzen Bananen und Schokoriegeln gibt’s jetzt auch Lachshäppchen vom lokalen Sponsor. Banane mit Lachs ist eigentlich nicht ganz meine Geschmacksrichtung, aber vielleicht hilft‘s …

Kerpen – Kilometerstand 45:

Erste Fachgespräche mit den Kollegen werden geführt. Übersetzung, Material und Straßenbeschaffenheit – Ich oute mich als Ersttäter und bekomme ein anerkennendes „Aha“.

Zwischen Kerpen und Bergheim – Kilometerstand 53:

Das Lauftraining macht sich bemerkbar. Obwohl man von der ungewohnten „über dem Rad hängen“-Bewegung ein wenig Nackensteife verspürt, läuft es ganz gut. Ich hänge mich an die Fahrradkollegen von der Hürther Feuerwehr dran – die sind gut unterwegs und könnten im Notfall sicher erste Hilfe leisten …

Zwischen Bergheim und Köln – Kilometerstand 81:

Allmählich meldet sich der Hintern. Durchhalten, wir sind gleich in Köln – Das nächste Mal nehme ich einen Gelsattel…

Hürth – Kilometerstand 104:

Die Sonne verzieht sich, es fängt an zu regnen. Jetzt erst recht, der Fachmann hat vorgesorgt, ich leider nicht …

 

Erftstadt-Friesheim – Kilometerstand 120:

Endlich – Wir haben es fast geschafft.

Köln, Kilometerstand 130:

Glückliche Gesichter, juckende Waden und 22.000 Euro an Spendengeldern für die Kinder – Die Tort(o)ur nächster Jahr wieder? Ganz bestimmt.

Wenn man diese Summe sieht, weiß man, dass die Tour ein voller Erfolg für die kranken Kinder war…

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